Ausstellung
Das Käppeligut in Geltwil/Isenbergschwil ist mehr als ein Museum mit einer Vielzahl von Gegenständen aus dem gesellschaftlichen, strohindustriellen, militärischen und bäuerlichen Leben, während 400 Jahren – es ist ein lebendiges Zeugnis dafür, wie Geschichte, Engagement und Heimatliebe eine Region prägen können.
Einblicke
Der Museumsführer
Der Museumsführer dokumentiert das Käppeligut in seiner ganzen Breite und begleitet die Besuchenden mit Hintergrundinformationen zu Räumen, Objekten und Geschichten. Er basiert auf der Sammlung, wie sie von Dr. Franz Käppeli angelegt und gedeutet wurde, und macht sichtbar, wie aus einem Bauernhaus ein sorgfältig restauriertes Privatmuseum mit regionaler Ausstrahlung geworden ist.
Als gedruckte Publikation dient er sowohl der Vorbereitung wie auch der Vertiefung des Besuchs und erschliesst den kulturellen Schatz des Hauses über den einzelnen Rundgang hinaus.
Sowohl den Museumsführer als auch die Broschüre zum Rundgang durch das Käppeligut erhalten Sie bei Ihrem Besuch direkt vor Ort.
Der Stiftungsrat stellt Ihnen diese Schriften kostenlos zur Verfügung.
Der Rundgang nach Dr. Franz Käppeli
Der Rundgang führt durch das Käppeligut, wie ihn Dr. Franz Käppeli zu Lebzeiten selbst gestaltet hat – vom Kreuzgewölbekeller über Flur, Esszimmer, Küche und Wohnzimmer bis zu Schlafräumen, Arbeitszimmern und Kornschütte. Farb- und Nummernstruktur helfen, die wichtigsten Stationen zu finden und zentrale Stücke wie Kachelofen, Hochzeitskranz, Strohindustrie oder Münzen aus dem Kloster Muri Schritt für Schritt zu entdecken.
So erleben Besuchende den Weg durch ein Haus, in dem bäuerlicher Alltag, regionale Geschichte und persönliches Engagement zu einem zusammenhängenden Rundgang verbunden sind.
Dr. Franz Käppeli (1943–2022)
Das Portrait von Dr. Franz Käppeli erinnert an den Unternehmer, Stifter und Kulturförderer, der das Käppeligut in Isenbergschwil mit grosser Sorgfalt restaurieren liess und damit den Grundstein für das heutige Privatmuseum legte. Als Gründer der MEDICA Medizinische Laboratorien und Initiator zahlreicher Kulturprojekte – vom Kloster Muri bis hin zu eigenen Museen – verband er beruflichen Erfolg mit Verantwortung für Heimat, Geschichte und Gemeinsinn. Die Ausstellung im Käppeligut folgt seinem Blick auf Haus, Objekte und Geschichten und lädt ein, diesen besonderen Ort so zu erleben, wie er ihn selbst seinen Gästen gezeigt hat.